2009/03/13

Kurze Geschichte der deutschen Literatur, II

Es war Karnevalzeit. Die Kölner waren in guter Laune, sie tanzten und heulten herum. Im Franken gab es Faschingsfeier, Bayern war mit Bier überflutet. Alle waren glücklich und wenig kultiviert. Niemand bemerkte die zwei unglücklichen Gestalten auf der dunklen Straβe. Sie suchten nach einem Schlafort, konnten aber nichts finden. Es waren Thomas und Maria und sie waren nicht glücklich.

Die Aufgabe, die ihr Meister ihnen gegeben hatte, war schwer zu erfüllen. Die Verzweiflung war nicht mehr weit weg. Sie waren von Tür zu Tür gegangen, hatten von einer hohen Kultur und gebildeten Sprache gepredigt, wurden aber nicht erhört. Thomas setzte sich auf einen groβen Stein und seufzte lang. Was sollte er tun? Was konnten sie für die deutsche Literatur noch machen? Plötzlich wurde der dunkle Himmel hell, fast augenwehtuend, und sie sahen eine Gestalt vor ihnen. Es war der Hesse. Er kam aus Osten und kannte alle östlichen Religionen und Sprachen. Er war ein hochgebildeter Mensch und darum sehr allein, ein Steppenwolf, sozusagen.
Er lehrte die beiden vieles über die Welt und Thomas und Maria entschieden weiter zu kämpfen. Meister Goethes Traum musste erfüllt werden! So schrieb Thomas den „Zauberberg“ um den Menschen zu erklären, dass sie ihr Leben nur verschwendeten. Es war ein groβer Erfolg. Thomas wurde sehr berühmt. Die Menschen wollten aktiver sein und mehr wissen. So schrieb er noch „Tod in Venedig“ und „Buddenbrooks“, beide, vom Inhalt eher eine nicht so wichtige Lektüre, waren aber die besten Lehrbücher für hohe Sprache und Kommasetzung.

Die Maria wurde von Hesse aber deutlich anders beeinflusst. Sie interessierte sich sehr für die östliche Kultur. Sie lernte viele fremde Sprachen kennen und verstand bald, dass die westliche Kultur nicht mehr Entwicklungsfähig war. Dazu schrieb sie einen sehr kritischen Roman „Im Westen nichts Neues“ und erweckte unterschiedliche Gefühle in den Deutschen. Thomas war enttäuscht, dass seine Partnerin solche Skandale vom Zaun gebrochen hatte und ihre Beziehung wurde immer kälter.

Marias Schockbuch leitete mehrere neue Denkweisen ein. Plötzlich gab es Expressionisten, Surrealisten, Klassizisten, Futuristen, Avantgardisten, Kommunisten und Optimisten und sie alle veröffentlichten neue Bücher, die ihr Weltbild beschrieben. Es war die Zeit, als die ersten Büchergeschäfte geöffnet wurden, es war die Zeit, wenn die Bücherregale in Mode kamen. Der kulturelle Raum Deutschland war abrupt mit so viel gefüllt, dass es die Gefahr einer literarischen Explosion gab. Der Thomas und die Maria hatten viel zu tun, viele Menschen zu belehren und sie bemerkten nicht, wie aus dieser Entwicklung dann allmählich Chaos wurde. Die Sprache war zerrissen zwischen Leuten, die es nach ihrer Ansicht reformieren wollten, und denen, die etwas radikal anderes machen wollten.

Doch gab es schon neue Helden, neue Personen, die die deutsche Sprache retten sollten. Sie standen schon vor dem Brandenburger Tor und warteten, bis sie eintreten sollten. Der gröβere legte seine Opiumpfeife in die Tasche und ohne Zögerungen traten sie ein.


Jetzt erscheinen die Hymne und Wörter
Wachsen Bücherregale im Heim
Sind tolle Söhne und Töchter
Für Hochsprache bereit

Man muss lesen und immer denken
Dann entwickelt sich auch Kultur
Dann kann ja niemals sinken,
Was ist wichtig, schön und pur

von Mihkel Seeder

2009/01/12

Kurze Geschichte der deutschen Literatur, I

Am Anfang war Goethe! Oder exakter gesagt, seine Faust, die er gegen die große Tafel schlug, um eine schnellere Bedienung in dem Eckencafe´ hervorzurufen. So saβ er da, ganz allein, nur die heiβe Tasse Tee dampfte ruhig mit seinem tiefen Atemrhythmus im gleichen Takt. Er wollte etwas Neues schaffen. Es gab schon Faust. Es gab sogar zwei Fäuste, er sah sie beide bedeutungsvoll an. Auch Werther existierte schon. Sein junges Herz wollte aber nicht mit dem alten Goethe zusammen Zeit totschlagen, sondern er verbreitete allerlei Leiden in der ganzen Welt.

Deutschland war damals noch klein. Das Gebiet selbst war schon bemerkenswert, doch gab es keinen inneren Stoff. Die Hülle war mit Fürsten, Kriegen und schlechter Grammatik bedeckt, der Kern war aber leer, eine Steppe, und der arme Goethe war der einsame Wolf in dieser Wüste, ein Auβenseiter, ein Genie, der so anders war, dass er weder einer Gruppe zugehörte, noch mit jemandem reden konnte.

So schuf er Schiller – sein zweiter Sohn nach Werther, doch deutlich begabter und stabiler. Der Schiller liebte Deutschland und besonders die deutsche Sprache. Er doppelte den Wortschatz und erfand solche Neuigkeiten, wie Futur II und Genitiv. Goethe war stolz auf ihn. Er sah, wie sein Lieblingssohn wuchs und wurde dadurch inspiriert „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ zu schreiben. Die Götter hatten ihn berührt und es war seine Pflicht dieses Wissen an das Volk zu verteilen. Er war Prometheus, und seine Werke waren das Licht. „Wilhelm Meister“ war ein Entwicklungsroman, eine Genre, das die Deutschen auch noch heute beeinflusst. Es war Goethes Lehre: ein Mensch muss sich immer entwickeln, statt Steine soll er Stahl benutzen, statt Papyrus Papier.

Natürlich gab es allerlei andere heidnische Lehren. Leute wie Walther von der Vogleweide, Hartmann von Aue, oder fast eine satanistische Gruppe, die Naturalisten, wollten immer beweisen, dass der Mensch nicht entwicklungsfähig ist. Viele Leute hörten auch den Demagogen zu und wurden nie frei. Das richtige Denken kam aus Goethes Faden, und die Deutschen, die seine Werke lasen, waren deutlich geprägter und gebildeter.

Kleiner Schiller machte viel, um seinem Vater zu helfen: er entwickelte Dramen und eine hohe Sprachebene, die nur gebildete Leute verstehen konnten. Bei der Uraufführung von „Maria Stuart“ von Schiller gingen fast alle Zuschauer weinend weg – sie verstanden die hohe und mit Metaphern bewaffnete Sprache nicht. Doch blieben sie nicht geschlagen, sondern wollten mehr wissen. Bald wurde die erste deutsche Universität gegründet. Der Begründer Humboldt war ein Lehrling Goethes, ein toller und mutiger Mann. Sein Gestalt inspirierte Goethe „Götz von Berlichingen“ zu schreiben. Schiller nannte seine Vision von Humboldt „Wilhelm Tell“. Die beiden Geschichten waren fast identisch und es gab einen Streit zwischen den zwei Autoren. Dem Missverständnis der groβen Männer nutzten andere Kleinpoeten, wie Kleist, Klopstock oder Eichendorf. Ihre Stücke fanden aber niemals richtig einen Platz in deutschen Herzen und bald waren sie schon vergessen.

Goethe andererseits hatte aber noch viel vor. Er war neidisch, dass die Engländer schon literarisch so hoch gebildet waren. Auch deutsche Literatur musste groβ werden, gröβer als alles anderes. Ihm war auch klar, dass er nicht viel Zeit hatte, der Körper war alt, die Fäuste schwach, sein Lieblingskind Schiller plötzlich tot - er war aus der Puste.

Goethe verstand, dass er selbst seinen Nachfolger bestimmen sollte. So formte er aus Klei einen Mann, er nannte ihn Thomas. Doch brauchte alles im Universum eine andere Seite, wie Goethe Schiller brauchte, wie deutsche Bücher den Buchdruck Gutenbergs brauchten. Goethe dachte lange und entschied dann, dass die andere Seite des Mannes Maria heiβen sollte. Drei Tage später starb er. Es war ein heftiger Rückschlag für die deutsche Literatur, aber die Hoffnung war längst nicht weg.


Der Meister ist verschwunden
Wir sind jetzt ganz allein
Er hat uns klar gezwungen
Tapfer und mutig zu sein

Muss jemand doch mit Liebe
Die Sprache züchten gut
Und die Literaturnichtlieber
Schlägt des Meisters Wut


von Mihkel Seeder

2008/12/13

Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträger 2009: Prof. Dr. Heinrich Detering

Neuere Deutsche und Nordische Literatur, Seminar für Deutsche Philologie der Universität Göttingen (2,5 Mio. Euro)

Mit Heinrich Detering erhält ein Geisteswissenschaftler den Leibniz-Preis, der weit über die Fachwelt hinaus die kulturgeschichtlichen Diskussionen der vergangenen Jahre bereicherte. Als Literaturwissenschaftler befasst sich Detering vor allem mit der deutschen und skandinavischen Literatur seit dem 18. Jahrhundert, in der er mit originellen Fragestellungen ebenso grundlegenden wie bislang unbeachteten Zusammenhängen nachspürt. So konnte er mit seiner scharfsinnigen und präzise Analyse der "literarischen Produktivität eines Tabus von Winckelmann bis Thomas Mann" zeigen, dass die Unterdrückung homoerotischer Veranlagungen zur Entwicklung subtiler Narrative führte und sich damit positiv auf die Kunst des Erzählens auswirkte. Als Mitherausgeber und Kommentator der Frankfurter Thomas-Mann-Werkausgabe machte er vor allem große Teile der Mann'schen Essays zugänglich. Sein breites Interesse zeigt Detering auch in Arbeiten über Nietzsche, Laotse und Bob Dylan. Mit den "Grundzügen der Literaturwissenschaft" gibt Detering eine Standardreihe heraus, die nicht nur von Studierenden der Germanistik gelesen wird, und auch als Literaturkritiker ist er einem breiteren Publikum bekannt. Auf allen Feldern hat er sich als ebenso wortmächtig wie textnah und leserfreundlich erwiesen.

Heinrich Detering studierte Deutsche und Skandinavische Philologie, Evangelische Theologie und Philosophie in Göttingen und Heidelberg. Nach der Promotion und Habilitation war er ab 1995 zunächst als Professor in Kiel tätig, seit 2005 ist er Professor für Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft in Göttingen. Er hat mehrere Gastprofessuren in Dänemark, Norwegen und den USA wahrgenommen und ist Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen und literarischen Akademien und Gesellschaften.


Herzlichen Glückwunsch auch von der Redaktion!

2008/11/03

eine Grußrede in Form einer Phantasie über einen Tag aus dem Leben eines Lehrbuchautors

Einstieg

Jetzt ist es genug, bloß herumzuspazieren!
nun seid ihr soweit, auszuspionieren,
was erwartet euch hier, in den Pabel’schen Wänden,
wird euer Los euch mal rühmen oder schänden.

Nun los! Passt auf! Es erheitern euch heute,
wie angesagt wurde, lauter prächtige Leute,
sprachgewandt und qualifiziert,
germanistisch hochstudiert,
brav und munter, gut trainiert
und auch sittlich kultiviert.
Jeder führt hier seine Stunde:
Wort- und Satz- und Landeskunde,
und dazu noch – alle Ehre! –
Poesie und Stillehre,
Lese-, Rede-, Schreibekunst –
das ist keine blaue Dunst!
Alles hat ´nen Sinn und Zweck ,
wie im Leibe Blut und Speck.

Ars longa, vita brevis est… Und brevis ist auch unser Fest.
So lasst uns singen unser Lied – ein ganz klein bisschen didaktisiert –
wie läuft ein Tag bei uns, Doktoren, Sprachmagistern, Senioren
und noch vielen wohlgebor’nen, aber freundlichen Personen,
wie zum Beispiel weltverlor’nen fleißigen Lehrbuchautoren.


Antizipation

Aufs schwerste belastet durch heimliche Sorgen,
überleg’ ich am Abend: Was erwartet mich morgen?
Werde ich durch gute Ideen bereichert?
Was wird im Langzeitgedächtnis gespeichert?


Orientierung

Es liegt auf der Hand – all die zahlreichen Bücher,
an denen man immer so angestrengt büffelt,
sind gar nicht so gut – jedes hat seine Tücken,
zuweilen sogar ganz erhebliche Lücken:
Eins ist chaotisch, ein and'res naiv,
ein drittes scholastisch, ein viertes skurril...

Es ist an der Zeit, sich die Fehler zu merken,
den lieben Studenten 'was Neues zu schenken –
ein Lehrbuch, das nicht mehr an den Fehlern leidet,
das sich von den früheren stark unterscheidet,
in dem man unnötigen Quatsch vermeidet,
so dass man den Lernenden wirklich beneidet!


Kursorisch

A. Bei so einer Arbeit ist unheimlich wichtig:
Man hat ein Konzept – und das ist auch richtig!

B. Als zweites dann soll man im Auge behalten,
dass sich die Gedanken auch logisch entfalten.

C. Erst einfach, dann schwierig – sei immer die Regel!
(So etwas behauptete schon Vater Hegel...)

D. Kommt alles in mäßiger Progression,
gelangt man zur Wahrheit durch Diskussion -
dann kann man wohl hoffen – das Resultat
entspricht den Erwartungen in der Tat...


Total

Es ist aber traurig, alleine zu sitzen,
an Übungsmethoden und -formen zu schwitzen,
aus einem Chaos keinen Ausweg zu wissen
und dann einen kritischen Kerl zu vermissen,
der in deinem reifenden Opus blättert,
an diesem und jenem ein bisschen auch meckert.
Der Mensch ist schon mal nicht vollkommen geschaffen –
was bei einem bleibt übrig, macht dem andern zu schaffen...

Wortkundler zerschneidet die Stämme und Silben,
fügt Wurzeln zusammen, lässt kürzen und bilden...
Grammatiker aber lässt beugen und brechen,
im Konjunktiv wünschen, im Indikativ versprechen...
Stillehrerin bohrt auch dann zwischen den Zeilen,
will alles noch doppelt und dreifach feilen...


Fazit

Vergeht so ein Tag, und noch einer, noch einer...
Das Buch wird immer dicker, die Weisheiten feiner.

Dann leuchtet der Tag, wo die vielen Autoren
besiegt haben alle Bremsfaktoren
und sehen im Regal die fertigen Bände...
Rosinen im Kopf und Sperling in Händen.


(von Anne Arold, zur Fuchstaufe, im Namen der Lehrkräfte)

2007/12/10

Wenn die Haifische Menschen wären...

I

...würden sie im Meer für die kleinen Fische große Aquarien bauen lassen, mit viel Nahrung und frischem Wasser. Wenn ein Fischlein sich die Flosse verletzen würde, dann würden die Hairische ihn im Krankenhaus sofort verarzten, damit es ihnen nicht zu früh wegstürbe. Damit die Fischlein nicht traurig würden, gäbe es ab und zu große Wasserfeste; denn lustige Fischlein würden besser schmecken als traurige…

traurige Fischlein würden alles verstehen, lustige hätten nie/keine Zeit sich umzusehen und würden die hungrigen Haifische nie/nicht bemerken.

Lustige Fischlein könnten die Gefahr nicht verstehen und würden immer gnadenlos gefressen werden. Traurige würden sie zwar verstehen, doch auch sie würden gefressen werden. Schade!

So oder so, das Ende würde für alle Fischlein gleich sein, ob sie lustig oder traurig wären, die Haifische würden sie so oder so auffressen.

Das Ende würde für alle Fischlein gleich sein. Ob sie klug oder dumm sind, reich oder arm sind. Zumindest da sind alle gleich.

Und wenn sie sterben würden, dann würden sie alle zusammen in die Kirche gehen. Es gibt viele Kirchen dort. Aber Haifische und Fischleins haben je ihre eigenen Kirchen.

Obwohl das wie Diskriminierung klingt, haben sich die kleinen Fische dafür entschieden, dass der Hai-Papst auch der mächtigste Hai wäre. Sie alle würden Poseidon, den Gott der Meere anbeten. Es wurde auch gesagt, dass einmal ein Hai-Jesus kommen wird.

Denn nicht ohne Grund ist das Symbol für die christliche Religion der Fisch. Aber wenn Jesus über das Wasser laufen konnte, was wird dann der Hai-Jesus tun können?

Der Hai-Jesus könnte nicht nur über das Wasser laufen, sondern auch über die Wolken. Außerdem bräuchte er nicht immer Wasser um sich.

Aber wenn Jesus ein Hai ist, dann ist das doch Sodomie, wenn der heilige Geist ein Hai und Jesus Mutter eine Frau war.

Die Wege des Lebens sind mysteriös. Vielleicht was Jesus ein Halb-Hai… und wir alle könnten auch Halb-Haie sein, und wir wissen das noch gar nicht.



II

...würden sie im Meer für die kleinen Fische große Aquarien bauen lassen, mit viel Nahrung und frischem Wasser. Wenn ein Fischlein sich die Flosse verletzen würde, dann würden die Hairische ihn im Krankenhaus sofort verarzten, damit es ihnen nicht zu früh wegstürbe. Damit die Fischlein nicht traurig würden, gäbe es ab und zu große Wasserfeste; denn lustige Fischlein würden besser schmecken als traurige…

Die Haifische haben ein Restaurant namens „Das lustige Fischlein“ und sie brauchen die kleinen Fische, damit die anderen Haifische etwas zu essen hätten .

Wenn die Haifische aktiv wären, würde „Das lustige Fischlein“ das berühmteste Restaurant im Meer.

Aber bald würde ein Skandal ausbrechen, weil ein Journalisten-Haifisch behaupten würde, dass das Restaurant „Das lustige Fischlein“ die Fischleins mit Hormonpräparaten füttert.

Wenn die Regierung davon hörte, würde wirklich ein Chaos ausbrechen Niemand würde sich mehr sicher fühlen. Alle Fische wollten evakuiert werden, aber das is ja nicht möglich – die Aquarien sind sehr fest gebaut.

Sie brauchten einen guten Plan und deswegen hätten sie ein Kommitee einberufen.

Das Kommitee würde alles besprechen und am Ende einen guten Plan entwickeln. Die 6 Mitglieder wären 6 Tage in einem kleinen Raum eingeschlossen und müssten alle Sachen/Möglichkeiten besprechen. Aber keiner würde dem Kommitee etwas zum Essen geben und sie würden sterben.

Eine sehr blöde Situation… schade wegen der 6 Mitglieder. Aber das Leben geht auch ohne sie weiter. Doch es gab ein Problem: Man wusste nichts von ihrem Plan.

Aber man würde nicht lange trauern, denn es gibt sowieso zu viele Fischlein in dem Wasser. Man würde neue Mitglieder wählen und einen neuen Plan ausdenken lassen.

Der auch spitze funktionieren würde. Und alle würden noch fröhlicher leben als zuvor.

Sie würden immer glücklich sein. Wenn sie ein Motto für ihr Leben hätten, dann würde es so lauten: früh aufstehen, kleine Fische essen. Punkt.



III

...würden sie im Meer für die kleinen Fische große Aquarien bauen lassen, mit viel Nahrung und frischem Wasser. Wenn ein Fischlein sich die Flosse verletzen würde, dann würden die Hairische ihn im Krankenhaus sofort verarzten, damit es ihnen nicht zu früh wegstürbe. Damit die Fischlein nicht traurig würden, gäbe es ab und zu große Wasserfeste; denn lustige Fischlein würden besser schmecken als traurige…

...außerdem sähen lustige Fische schöner aus und wären auch interessanter für andere. Wenn die kleinen Fischlein Familien gründen wollten, würden die Haifische ihnen schöne große Häuser bauen und ihnen Wasserautos schenken.

Die Autos wären schön und bräuchten kein Benzin. Sie hätten dann auch Audis und BMWs wie die Menschen. Haifische hätten größere Garagen als die Fischlein.

Alle Haie wären Unternehmer oder Geschäftsleute, die kleinen Fischlein würden fast wie Sklaven für sie arbeiten. Aber das alles würde nichts an der Tatsache ändern, dass die Haie immer noch hässlich aussähen.

Mit der Zeit entstünden neue Kosmetiksalons, die sich den besonderen Problemen der Haie widmeten, so könnten zum Beispiel Haie Kunstwimpern haben oder die Haut mit Meersalz einreiben lassen.

Oh Gott, was noch? Ein Solarium?

Na klar doch! Auch die Haimenschen wollten gut aussehen, aber um ein Solarium zu haben, müssten auch Spas (Thermen) gebaut werden. Dort müssten die armen kleinen Fische schwer arbeiten.

Wer interessiert sich für die Interessen der Fischleins? Niemand. Sie mussten nur ihrem Herrscher dienen, wenn sie weiterleben wollten.

Aber etwas müsste sich ändern. Die Fischlein würden einen Aufstand organisieren, vergleichbar mit dem Sklavenaufstand von Spartakus in Rom. Aber dieser könnte auch tragisch enden.

Ein tragisches Ende wollte jedoch niemand. Spartakus in Rom wurde angerufen, aber er hatte keine Zeit, um etwas zu organisieren. Die Fische hatten keine Ahnung, wie man die Situation ändern könnte. Eines Tages aber rief Spartakus an und sagte, dass er in ein paar Stunden da sei.

Die Fische konnten ihr Glück nicht fassen. Bald wird alles in Ordnung sein. Spartakus nahm die Haifischmenschen nach Rom mit, weil er Sklaven brauchte. Die Fische waren gerettet und ein tolles Wasserfest konnte beginnen.

2007/10/09

Gedichte mit S

Hallo, liebe Leser und Leserinnen!
Unser erster Kurs hat Gedichte geschrieben. Und zwar ganz besondere Gedichte - nämlich solche, bei dessen alle Wörter mit dem Buchstaben S anfangen!
Einige zeigen wir euch hier.


Sieg.Sieg!Sieg?

Sehen sie,
sieben seltene
Seelen.

Sehen sie,
sieben schlummernde
Sinne...

Sieg schmecken sie,
stupide sabbernde,
stotternde Samariter
Sieg schmecken sie,
salutieren, stülpen
schimmernde Säcke


Tõnis Kivilaid


***

Die Zukunft

Sie sagen Sätze so
schöne, schmeichelhafte,
Sie schaffen Sachen
sagenhafte.
Schon sehen sie schäbige
Schiffe,
Separate
Siegeszüge.

Sie schimpfen Söhne
Sie schippen Sand,
Schlaflose
Schlachtfelder,
Schlimme
Seegefechte.


Triin Raadik


***


Die Zukunft

Sonnenscheiben scheinen
schärfer
siebenundsiebzig Sommer
schon,
Sterne strahlen sechs
Semester,
Studenten sind
sinnlos.

Sittenmäßig schuften,
saufen, schlafen,
schleichende Seriosität
Schulabschluss,
Sachen schaffen, Sinn
suchen, sinnlich streben
scheinbare Seelenruhe,
Sonnenschein, situationsbedingtes Streben.


Martin Vaher

2007/05/07

TEST: Was für ein Flirttyp bist du?

Immer wieder ein spannendes Thema, der Frühling ist sicherlich jedes Jahr von neuem ein Anlass, dem nachzugehen. Und auch jedes Medium – ob print oder online - das was auf sich hält, befasst sich früher oder später mit dem, was viele von uns beschäftigen mag: dem menschlichen Flirtverhalten.

Der Sieger eines Wettbewerbs „Wer schreibt den witzigsten Flirttest unter Verwendung möglichst vieler deutscher Redewendungen?“ soll auch den Leserinnen und Lesern des Germaphonblogs nicht vorenthalten werden...


Was für ein Flirttyp bist du?

Ein Test für Männer

Lieber Mann!

Kreuze bitte bei den folgenden Fragen jeweils die Antwort an, die am ehesten auf dich zutrifft.

1. Eine Frau, die du sehr magst, fängt an mit dir zu flirten. Du bist in einer festen Beziehung. Wie benimmst du dich?

a) Ich lehne jedens Flirt gleich ab, weil ich meine Freundin nicht verletzen will. (1 Punkt)

b) Ich spiele mit, weil ich wissen will, ob sie nach meiner Pfeife tantzen wird. (3 Punkte)

c) Ich deute ihr an, dass ich im Moment in fester Beziehung bin, aber frage trotzdem nach ihrer Telefonnummer. (Wer weiβ, wann meine Freundin den Ton angibt?) (2 Punkte)

2. In einem mit sehr vielen Menschen gefüllten Bus siehst du eine Sexbombe. Sie steht in dem anderen Ende des Busses. Was machst du?

a) Ich drängle mich durch die Menge zu ihr und stelle mich ihr vor. (3 Punkte)

b) Ich sehe sie lächelnd an und hoffe, dass sie mich bemerkt. (2 Punkte)

c) Ich schaue durch das Fenster aus und bemühe mich, darum sie nicht mehr zu sehen, denn ich will ihr nicht auf die Nervfen gehen. (1 Punkt)

3. Welche von den folgenden Anmachsprüchen würdest du am liebsten verwenden, wenn du auf einer Party eine wohlgeformte Frau treffen würdest?

a) Sind wir uns irgendwo schon mal begegnet? (2 Punkte)

b) Du hast so schönes Haar. Gebrauchst du „Schauma“? (3 Punkte)

c) Hallo! Wie geht es deiner Oma? (1 Punkt)

4. Du sitzt in der Sauna. Ganz unerwartet setzt sich eine schöne voll nackte Frau neben dir. Wie verhältst du dich?

a) Ich schäme mich, wickele mich schnell in ein Handtuch und empfehle ihr, das Selbe dasselbe zu machen. (1 Punkt)

b) Ich fange an, mit ihr zu flirten und lade ihr sie zu einem Kaffee am nächsten Tag ein. (2 Punkte)

c) Ich küsse sie und frage sie, ob sie am an Sex interessiert ist. Warum sollte ich mit dem Flirten Zeit vergeuden? (3 Punkte)

5. Eine Frau von vollkommener Form kommt dir zu und stellt sich dir vor. Worüber unterhältst du dich mit ihr zuerst?

a) Über Hausarbeiten.

z. B. Du fragst sie: „Magst du Geschirrabwaschen?“ (3 Punkte)

b) Über das Wetter.

z.B. „Heute ist sehr schön Wetter...“ (2 Punkte)

c) Über Ufo-s.

z.B. „Vor vier Monaten sind auf meinem Dach Ufo-s gelandet und wir haben viel Spaβ gehabt. Nun haben sie mich leider aus dem Auge verloren...“ (1 Punkt)


Zähle zusammen, wie viele Punkte du für die Antworten bekommen hast. Hast du 5-7 Punkte, bist du Typ A. 8-12 Punkte gleicht Typ B und 13-15 Punkte bedeutet, dass du Typ C bist.


Typ A

Du hast etwas ganz Anderes in deinem Kopf als Flirten. Die Farauen spielen die zweite Geige in deinem Leben. Du interessierst dich lieber für dasem Geheimnis von Weltraum als für dasas Flirten. Wenn du aber einmal irgnendwie doch eine Frau kriegst, dann halte sie mit zehn Fingern fest.. Tipp für dich: sei nicht so verschlossen. Zeige deine Emotionen, ohne dabei zu schwülstig zu sein!


Typ B

Du bist fast wie ein echter Mann, ein Gentleman, ein bisschen altmodisch. Meistens kriegst du, was du willst. Die Frauen tanzen nach deiner Pfeife. Du solltest aber vorsichtig sein, denn wenn du alles immer durch eine rosarote Brille siehst, kannst du jemanden aus dem Augen verlieren. Manche Frauen wollen die ganze Aufmerksamkeit haben und können nicht leiden, dass eine andere Fraru aufs ins Spiel kommt. Sonst aber weiβt du, was die Frauen wollen und kennst die Regeln des von Flirtens.


Typ C

Nicht du lässt dich aussuchen- du suchst selbst aus. Du gehst eher praktisch vor, aber manchmal benimmst du dich ganz arrogant, auch beim Flirten. Du hast keine Angst eine direkte Frage zu stellen. Übertreibst du nicht mit der Aufrichtigkeit? Sollstest du sie wirklich fragen, ob sie „Schauma“ gebraucht oder Geschirrabwaschen mag?


AutorInnen: Heilika Leinus, Maria Saks